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Die „Pferdchen“ wollen ihren Schwung mitnehmen

 

 

 

Fußball: A-Liga-Meister FV Mümling-Grumbach sieht sich nach Jahren der Anlaufzeit für die Kreisoberliga gut aufgestellt

 

Meisterschafts-T-Shirts haben nicht nur in der Elite-Liga ihre Tradition, auch in den Kreisligen sind diese Erinnerungsstücke an ein unvergessliches Fußballjahr heiß begehrt. Das schwarze Meisterschaftsshirt des FV Mümling-Grumbach mit dem weißen Aufdruck „Die Pferdchen sind am Ziel ....“ hat allerdings mittlerweile einen überegionalen Bekanntheitsgrad erreicht.

 

Im HR-Fernsehen trug der Darmstädter Yannick Stark nach dem Aufstieg des SV Darmstadt 98 im Interview mit Reporter Werner Damm eines dieser Shirts. Aus alter Verbundenheit zu seinen Mümling-Grumbacher Kumpels Rico Blecher und Daniel Leifermann schlüpfte der Torschütze zum 2:1 in Worms in dieses T-Shirt und machte damit die Meisterschaft des FV Mümling-Grumbach in der Kreisliga A über die Grenzen des Odenwaldkreises hinaus bekannt.

 

Wie verdient dieses Meisterstück der Mümling-Grumbacher Fußballer war, verdeutlichen schon alleine die Zahlen: 66 Punkten in nur 26 Spielen und 97 geschossene Toren. Bei nur 29 Gegentreffern behauptete das Team des Trainergespanns Jürgen Volk und Daniel Leifermann sämtliche Bestwerte in dieser Spielklasse. Auch von Gegnern wurde das kompakte und hoch effiziente Spiel des Meisters neidlos anerkannt.

 

Der Erfolg kündigte sich lange an. In den beiden Spieljahren zuvor war die Mannschaft bereits jeweils auf Platz drei gelandet. Im letzten Spieljahr fehlte dem Team lediglich ein Punkt zur Aufstiegsrelegation. Grumbachs sportlicher Leiter Achim Volk berichtete von einem kontinuierlichen Aufbau, der zur Breite des Kaders und seiner Geschlossenheit führte. Entscheidend war auch, dass es dem Verein gelang, seine vor drei Jahren ausgebildeten A-Jugendlichen für ein Engagement in Mümling-Grumbach zu überzeugen.

 

In den ersten elf Begegnungen schoss der Talentschuppen zehn Siege und ein Unentschieden heraus, erzielte dabei 46 Tore und musste nur zwölf Treffer einstecken. Da blieb der Konkurrenz nur das Nachsehen. „Mit Nils Dingeldein und Daniel Leifermann in der Innenverteidigung sowie Andre Eidenmüller und Jan Trippel auf den Außenverteidigerpositionen war die Abwehr bestens besetzt, die so vorher noch nie zusammengespielt hatte“, erklärt Achim Volk. Hinzu kamen mit Luis Speckardt, Marco Heusel zwei Spieler, die in diese Viererkette nahtlos eingefügt werden konnten. Erwähnt werden müssen auch 23 Tore von Daniel Leifermann, die der Verteidiger ausschließlich nach Standardsituationen erzielte.

 

Eine gewisse Problematik schien sich auf der Torwartposition zu entwickeln, weil sich Stammkeeper Mario Bohländer, der in den ersten sechs Partien im Tor stand, einen Finger brach und lange Zeit an dieser Verletzung laborierte. Deswegen bekam Markus Krapp seine Chance, die er prompt nutzte und mit überragenden Leistungen nicht nur seine Vorderleute überzeugte, sondern auch viel Lob im Verein erntete. Im zwölften Saisonspiel kassierte die Mannschaft gegen Verfolger Günterfürst die erste Niederlage (3:4). „Wir haben auch in dieser Partie 60 Minuten überragenden Fußball gespielt und 3:1 geführt, ehe wir von einem nie aufgebenden Gast noch abgefangen wurden“, berichtet Achim Volk weiter, der der Niederlage aber auch etwas Positives abgewinnen wollte: „Das war zum richtigen Zeitpunkt der richtige Dämpfer.“ Volk sollte Recht behalten, denn danach schoss sich seine Elf mit elf Siegen in Folge den Weg in die Kreisoberliga frei, während die Konkurrenz ins Stolpern geriet.

 

Herzstück der Meistermannschaft war das Mittelfeld, mit Jonas Weichel und Kapitän Chistopher Volk, der die Mannschaft nicht nur auf dem Platz zu führen verstand. Auf den Außenpositionen machten Patrick Besler und der damals erst 17-jährige Marko Kepper, der in der Mannschaft wegen seiner Schnelligkeit und Technik nur „Messi“ gerufen wird, mächtigen Dampf. Hinter der einzigen nominellen Spitze lieferte Christopher Hörr, nicht nur wegen seiner 25 Tore, eine ganz starke Saison und bildete zu Torjäger Rico Blecher (20 Tore) die perfekte Ergänzung.

 

„Wir hätte aber nicht so stark aufgetrumpft, wenn wir nicht auf mehreren Positionen doppelt besetzt gewesen wären. Das war im übrigen ein wesentlicher Grund, warum wir es in den Spielzeiten zuvor nicht nach oben geschafft hatten“, meint Achim Volk. „Etwas betrübt hat mich der Ausfall von Jens Rebscher. Ein sehr guter Mann, der aber einen Bandscheibenvorfall hatte und so um eine Meistersaison gebracht wurde.“

 

Der Verein sieht sich für die kommende Kreisoberliga-Spielzeit gut aufgestellt. „Wir wollen vor allem unseren Teamgeist und das erworbene Selbstvertrauen mitnehmen, dann werden unseren Mümling-Grumbacher Pferdchen auch in einer leistungsdichteren Spielklasse nur schwer die Zügel anzulegen sein“, sagte Mümling-Grumbachs sportlicher Leiter abschließend.

 

Sportlicher Leiter Achim Volk mit dem Meistershirt und der Meisterschaftskappe.

 

 

Quelle: http://www.echo-online.de/sport/fussball/fussballregional/odenwald/kreisligaaodenwald/Die-Pferdchen-wollen-ihren-Schwung-mitnehmen;art2602,1920801

 

 

 Video zur Meisterschaft

 

Kleiner Zusammenschnitt des Meisterschaftsvideos.

Die letzten beiden Minuten (Autokorso durch Grumbach), sowie die Übergabe des Pokals, wurden leider von "youtube" rausgeschnitten.

 

 

Bilder zur Meisterschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FV 1923 Mümling-Grumbach